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Aquarellkasten als Weihnachtsgeschenk

Weihnachten steht vor der Tür – und für künstlerische Talente eignet sich ein Aquarellkasten besonders gut als Weihnachtsgeschenk. Da ich bereits eine ganze Reihe von Aquarellkästen besitze, möchte ich mal einige Erfahrungen dazu beschreiben. Aquarellmalerei ist ein relativ kostengünstiges Hobby, bei dem man einerseits von anfang an schöne Ergebnisse erzielen kann, und andererseits zeit seines Lebens nie aufhört, Neues zu erfahren und sich immer wieder beim Malen überraschen zu lassen. Das Praktische an einem Aquarellkasten ist voir allem, dass man die Farben unkompliziert austauschen kann. In aller Regel braucht man einige Farben mehr als andere, und wenn einer der Farbnäpfe leer ist, kann man ihn schnell ersetzen. Ich habe mir irgendwann mal einen Vorrat an Aquarellfarbnäpfen zugelegt, die hier original-verpackt in der Schublade liegen. So habe ich immer alles zur Hand, wenn mal eine Farbe ausgeht.

Aquarellkasten mit Farben

Aquarellkasten mit Farben

Wer einen neuen Aquarellkasten kaufen will, hat zunächst zwei Möglichkeiten: einen leeren Kasten ohne Farben, oder ein Aquarellkasten-Set inklusive Farbnäpfen. Als Geschenk ist es natürlich besser, einen bestückten Kasten zu nehmen, denn sonst muss man sich erst einmal die Farbnäpfe nachlaufen. Der Kasten selber ist mit rund 10-20 Euro relativ kostengünstig. Teuer wird die Sache durch die Farben, und das auch nur durch die Masse.

Als nächstes stellt sich die Frage: Halbnäpfe oder ganze Näpfe? Um die Kästen so flexibel zu machen, werden die Farben in Näpfen (oder Tuben) vertrieben. Halbnäpfe enthalten nur die Hälfte der Farbmenge – und sie sind in der Regel etwas mehr als halb so teuer. Man sollte dabei beachten, dass sie nur verhältnis wenig Farbe enthalten – aber gemessen an der Bidlfläche, die man damit bemalen kann, ist es doch relativ viel. Man löst ja die Farbe mit Wasser – und das Besondere an Aquarellfarben ist ja die intensive Leuchtkraft, die die Farben entwickeln, weil sie nicht deckend, sondern lasierend auf den Bildgrund aufgetragen werden. Man benötigt relativ wenig (gute) Farbpigmente, um eine Fläche leuchtend farbig zu malen.

Die Halbnäpfe sind dann geeignet, wenn man eher kleine Bilder malen will (bis maximal DinA3). Für Schüler und Einsteiger ist das in der Regel ausreichend.

Wer größere Bilder anstrebt, sollte besser gleich zu den ganzen Näpfen tendieren.

Wenn man unsicher ist, welche Farbtöne denn am Besten in einen Aquarellkasten gehören: das kann man nicht so allgemein beantworten. Das hängt immer von den Motiven ab. Die großen Qualitätsanbiter Lukas und Schmincke bieten komplette Aquarellkästen mit Farbennäpfen an, bei denen man im Grunde nichts falsch machen kann.

Weitere Informationen bei Aquarellmalerei.net: Aquarellkasten kaufen.

Übrigens: vergessen Sie nicht auch ein paar gute Aquarellpinsel mit zu Verschenken, denn was nützen einem gute Farben, wenn man sie nicht angemessen auf das Papier bekommt.

Und wer die Weihnachtsüberraschung komplett machen will, scheckt auch gleich ein Paket Aquarellpapier (Büttenpapier) mit.

Tipps zum Aquarellmalen auf meiner Homepage.

Mein Aquarellkasten

Mein Aquarellkasten


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