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Norddeutsche Realisten malen zusammen (NDR-Fernsehbeitrag)

Dank an die Künstlerin Maike Josupeit, die mich auf facebook auf einen spannenden Beitrag über die Norddeutschen Realisten aufmerksam gemacht hat. Diese Gruppe von 14 Künstlern malt realistische Bilder – wobei das natürlich nicht „fotorealistisch“ bedeutet. Die Faszination dieser „realistsichen Bilder“ liegt vor allem darin, dass sie das Sehen thematisiert. Nicht nur das „Sehen beim Malen“, sondern auch das „Betrachten des Werkes“. Denn dabei stellt man mit zunehmendem Abstand eine spannende Verwandlung der Bilder fest: was von nahem oft nach wirren, wilden Farbflecken aussieht, setzt sich mit zunehmender Entfernung zu einem sehr realen Bild zusammen.

Von Wasser, Wind und Wiesen“

Hier das Video, dass man inzwischen auch bei youtube findet:

(Falls das Video dort nicht mehr zu finden sein sollte: hier der Original-Beitrag auf der NDR-Website.)

Die erste Malaktion hatte die Gruppe bzw. die ersten Mitstreiter im Jahre 1989, als sie sich im hessischen Dorf Kleinsassen (bei Fulda) trafen, um 14 Tage lang zusammen zu malen. Es war eine Gegenbewegung gegen die damals sehr hippen „neuen Wilden“ (Kippenberger, Öhlen, Fettig etc.). Die norddeutschen Realisten waren bescheidener – sie vertrauten nur dem gesehenen Eindruck, den sie als zeitlosen Moment auf die Leinwand bannten.

Mit dabei waren:

Schade, dass Friedel Anderson (hier Bilder bei Google.de) nicht mit von der Partie war. Aber ich kenne Friedel (ein wenig): er ist einfach sehr öffentlichkeitsscheu und mag überhaupt nicht im Mittelpunkt stehen, geschweige denn vor Publikum malen.

Als ich noch ein Schüler war, habe ich Friedel seinerzeit kennengelernt, der bei uns während einer Projektwoche eine Mal-Projekt unterstützte. Einige Jahre später habe ich für ein paar Monate ein Atelier in einer stillgelegten Zementfabrik neben seinem gehabt, wo wir uns auch ein ums andere mal beim Tee unterhielten. Ein sehr netter, aber sehr zurückhaltender Mensch.

Da sind die anderen Künstler, die man im Video sind, schon offener, um nicht zu sagen: exzentrischer. Bei Lars Möller musste ich mehrfach an den Aquarellisten Andreas Mattern denken :-) Hundert Prozent Leidenschaft – und gleichzeitig ganz bodenständig und normal.

Toller Beitrag vom NDR. Hat Spaß gemacht, das anzuschauen …

Norddeutsche Realisten (Malerei)

Norddeutsche Realisten (Warwas und Möller) © NDR

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